Mittelalter im Wildpark

Dieses Wochenende haben wir im Wildpark Sommerhausen verbracht. Zum 15-jährigen Jubiläum wurde eine kleine Zeitreise ins Mittelalter veranstaltet. Eigentlich waren wir eingeladen das Wochenende dort zu lagern, das war uns aber wegen der Vorbereitungen für nächste Woche zu stressig war und vor allem wollten wir bei den schattigen Temperaturen keine Erkältung riskirien. So sind wir mit kleinem Gepäck angereist und über Nacht wieder heim gefahren.

Es war eine sehr schöne, kleine Veranstaltung. Wir haben einige Bekannte getroffen und ein paar neue Leute kennen gelernt. Danke vor allem den Fenrirs Wölfen, deren Lager wir besetzt gehalten haben!

Die Zeit haben wir mit Spinnen, Nadeln und Drahtkettchen flechten verbracht, zumindestens solange wir nicht mit tratschen beschäftigt waren…

Was Glück ist merkt man erst wenn man verheiratet ist…

… und dann ist es zu spät.

Wie angekündigt haben Bine – jetzt Frau Eibeck – und ich am Samstag geheiratet. Den netten Spruch hat der Standesbeamte dabei irgendwann zwischen drin losgelassen. Wir haben trotzdem Ja gesagt :) .

Wir hatten einen wunderschönen Hochzeitstag – sogar die Sonne hat ja extra für uns gelacht – und ich möchte mich auch auf diesem Weg bei allen bedanken, die diesen Tag unvergesslich gemacht haben. Vor allem beim Würzburger Greifenpack für das Spalier (und dafür, dass unsere Hochzeitsbilder jetzt in mindestens hundert japanischen Urlaubsalben auftauchen) und die gelungene Abend-Überraschung, es war sehr geil!

Danke auch an Karsten, der überaschenderweise mit seiner Kamera aufgetaucht ist und den Auslöser nicht mehr losgelassen hat. Ich freu mich schon auf die Bilder.

Weiterhin danke den Trauzeugen für ihre “Arbeit” und der Familie fürs Kuchen backen und mitfeiern!

Nach der gelungenen Feier freu ich mich jetzt schon richtig auf Oktober, weil da kommt ja dann das eigentliche Fest.

Ich machs im Winter…

Das hab ich mich im Lauf des letzten Jahres viel zu oft hören sagen. Tausend Dinge hab ich mir vorgenommen und Ideen zu noch mehr Projekten gehabt. Jetzt hab ich mit erschrecken festgestellt dass der Winter vorbei ist und ich eigentlich gar nichts geschafft habe. Wo sind all die ganzen Winterwochenenden hin, an denen man so schön hätte nähen oder in der Werkstatt verschwinden können?

Naja, genug gejammert. Ich fang jetzt also an zumindestens die wirklich wichtigen Sachen zu tun, und das sind vor allem neue Klamotten. Eine einfache Leinentunika hab ich grad fertig und sitz jetzt an einer zweiten (nach dem Schnitt der Viborg-Tunika). Eine neue Hose muss dann auch noch unbedingt her.

Ich bin ja mal gespannt was ich im Endspurt bis zum Wikingerfest in Adventon noch alles schaffe :)