Archiv der Kategorie: Kleidung

Neue Mütze

Nach vielen anderen Projekten – vor allem Posamente, Bronzekettchen und der Wikingerhausbau in Adventon – habe ich mal wieder etwas für mich selbst gemacht: Eine neue Mütze.

Ich habe schon lange keine Mütze mehr getragen. Meine erste Mütze aus buntem Leder und Kaninchenfellrand habe ich aus guten Gründen schon vor längerem in der Versenkung verschwinden lassen. Seither hatte ich einige Versuche mit gefilzten Mützen, die nie richtig gepasst haben und grausam anzuschauen waren. Nadelgebundene Mützen trägt heutzutage ja fast jeder, ich habe auch eine, die ich aber nur aufsetze wenn es richtig kalt ist.

Als Alternative hab ich mir nun eine Mütze aus Wollstoff genäht. Ein schöner Diamantköper mit Indigofärbung, der noch als Reststück in der Stoffkiste lag. Zur optischen Aufwertung habe ich am Rand ein geflochtenes Band aus krappgefärbter Wolle angenäht.

Knöpfe am Klappenrock

Ein Klappenrock ist ein sehr praktisches Kleidungsstück, vor allem bei kaltem Wetter. Meine gefütterte Jacke hat mich schon über manchen kalten Abend gerettet. Meinen Klappenrock schließe ich normalerweise mit einem brettchengewebten Stoffgürtel. Meinen Ledergürtel mit Messer und Beutelchen trage ich über der Tunika und somit unter dem Klappenrock. Während des Tragens öffnet sich der Klappenrock aber immer weiter. Ich wünschte mir schon oft eine Fibel, um den Klappenrock oben geschlossen zu halten. Beim Lesen des Berichts über die „Textilfunde aus der Siedlung und aus den Gräbern von Haithabu” (Hägg, 1991) ist mir das entscheidende Stichwort aufgefallen: Knöpfe. Knöpfe am Klappenrock weiterlesen

Gugel nach Skjoldehamn-Fund

Mit Hilfe von Google Translate habe ich mir das Kapitel zur Gugel aus „Nye tanker om Skjoldehamnfunnet“ (Neue Gedanken über den Skjoldehamn-Fund) von Dan Halvard Løvlid (erhältlich als PDF) erschlossen. Die automatische Übersetztung ist schon gruselig, man kann aber mit ein bisschen Interpretation herausfinden um was es geht. Gewappnet mit den neuen Erkenntnissen habe ich mir ein Stück Wollstoff geschnappt und das ganze in die Tat umgesetzt. Herausgekommen ist ein interessantes Kleidungsstück mit einer sehr gewöhnungsbedürftigen Optik.