Projekt Bett

Momentan schlafen wir im Zelt auf zwei Feldbetten. Das ist zwar besser als auf dem nackten Boden, aber doch auf dauer relativ unbequem. Also hab ich mich nach der letzten Veranstaltung entschieden ein Wikinger-Bett zu bauen. Am Wochenende haben wir dann Holz gekauft und ich bin Samstag und Sonntag in der Werkstatt verschwunden.

Das Bett ist an den Fund eines Bettes aus dem Gokstadt-Fund (siehe Bild) angelehnt. Dabei habe ich mich aber nicht an die Orignal-Maße gehalten, aber von der Form und Konstruktion bin ich doch sehr nahe an das Original hingekommen.

Gokstad Bett

Vor dem Bau habe ich im Internet recherchiert und ein paar Webseiten (hier, hier und hier) mit Bauanleitungen gefunden. Ich habe mich zwar an keine direkt gehalten, aber sie waren doch für die Planung recht hilfreich.

Das Bett ist von der Grundkonstruktion fertig, es fehlen aber wie immer noch die Details. Das erste Aufbauen und Probeliegen ist aber überstanden und es hält :) . Jetzt muss ich vor allem noch die Bettpfosten schnitzen und die Keile bauen und einpassen.

Sobald das Bett fertig ist werd ich nochmal einen Abschlussbericht mit Fotos liefern…

Sonnwendfeier in Adventon

Am Wochenende waren wir zur Sonnwendfeier im Ulvengard in Adventon.

Leider konnten wir wegen dem Wetter (am Samstag gab es ein paar kurze Schauer) nicht mauern, dafür haben wir aber wieder ein paar andere Kleinigkeiten erledigt: Die Türschwelle vom Grubenhaus ist jetzt gesägt und eingepasst, das Holz für die Blockbohlenkonstruktion neben dem Haus aufgestapelt. Auch haben wir einen neuen Eingang in die Westseite des Zauns gebrochen um in Zukunft nicht mehr außen rum zur Bogenbahn gehen zu müssen.

Insgesamt war es ein schönes und entspannendes Wochenende.

Wenigstens einen Teil der Todo-Liste konnte ich diesmal auch erledigen: Die Dreibeinhocker sind fertig!

Dreibeinhocker

Jetzt sind erstmal vier Wochen Adventon-Pause bis zum Pfeil & Bogen Markt Mitte Juli. Mal sehen ob ich bis dahin noch ein paar weitere Dinge fertig bekomme…

Ausflug zu den Bajuwaren

Nachdem man in Oberbayern schlecht auf den Spuren der Wikinger unterwegs sein kann, haben wir uns im Urlaub mal ein bisschen nach den Bajuwaren umgeschaut.

In Waging am See wird momentan ein Bajuwarenhaus im Kurpark gebaut. Davon haben wir am Freitag durch Zufall erfahren als wir eigentlich ins Bajuwarenmuseum wollten, aber leider zu spät dran waren. So wussten wir auch nicht, dass wir die ganze Woche dort beim Bau hätten helfen können. Nach einem netten Gespräch mit einem der Verantwortlichen im Museum sind wir die Baustelle besuchen gegangen.

Samstag Vormittag sind wir dann nach Mattsee in Österreich gefahren um uns das dortige Bajuwarengehöft anzuschauen. Mittem im Ort, in einem Park zwischen modernen Skulpturen und dem Spielplatz stehen dort ein paar Bajuwarenhäuser. Der Besuch war doch etwas enttäuschend, da die Gebäude alle zu waren. Im Grubenhaus ist ein WC, das Wohnhaus ist innen mit einer Einbauküche ausgestattet und alles macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck.

Auf dem Heimweg sind wir dann durch das Bajuwarenmuseum in Waging (anderer Link) spaziert und haben dort ein paar Fotos gemacht und ein paar Bücher zum Thema Bajuwaren und dem Waginger Gräberfeld gekauft.

Durch den Flyer im Museum haben wir festgestellt, dass der Bajuwarenhof Kirchheim am Sonntag offen hatte und eigentlich direkt auf unserem Heimweg liegt. Also sind wir auf der Heimreise von der Autobahn runter und haben uns das mal angesehen. Das dortige Haus und die Baustelle des Langhauses sind schon beeindruckend. Auch dort hatten wir ein nettes Gespräch mit einer der Beteiligten und haben gleich den kompletten Satz der Jahresschriften vom Hof gekauft.

Die Fotos von allen vier Ausflügen gibt es hier leider nicht mehr online.