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Met

Nach langer Zeit hab ich mal wieder einen Met angesetzt. Drei Kilo feinster Lindenblütenhonig blubbern jetzt mit Wasser, Saft und Hefe im Gärballon vor sich hin. Bin mal gespannt auf das Ergebnis 🙂

Der letzte Ansatz ist jetzt schon fast drei Jahre her, ich hab aber immer noch eine Flasche davon aufgehoben. Irgendwann muss ich die auch mal aufmachen und dann prüfen ob Met wirklich durch lange Lagerung besser wird. Davon wird dann natürlich auch berichtet…

MET II – Flaschenabfüllung

Ich hab den Met jetzt nochmal vom Bodensatz abgezogen und in Flaschen gefüllt. Dabei hab ich mir ein Glas zum probieren gegönnt… Lecker! Ich bin richtig begeistert. Und ich spür es auch schon so richtig gut :-).

Leider sind es jetzt am Ende nur 3 Liter geworden. Beim nächsten Ansatz werd ich gleich mehr machen.

Schon vor ein paar Tagen hab ich mir auch ein Buch über Met gekauft: „Met. Honigweinbereitung – leicht gemacht!“ von Karl Stückler.

Met. Honigweinbereitung - leicht gemacht!

Mal sehen was sich da für Tipps und Tricks draus anwenden lassen. Beim ersten durchsehen hab ich einiges Interessantes entdeckt…

Met II – Abstich

Grad bin ich fertig mit dem ersten Abstich von Met II. Es sind diesmal 3,75 Liter geworden, etwas mehr als beim letzten Mal. Das liegt wohl daran dass ich diesmal beim Abstich mutiger war und nicht so viel im Ballon gelassen hab. Das ganze wird jetzt erstmal so um die zwei Wochen ruhen und dann nach dem zweiten Abstich in die neu gekauften Flaschen abgefüllt.

Der Geschmack stimmt ziemlich genau mit dem vom letzten Mal überein, worüber ich echt froh bin. Jetzt weiss ich, dass sich mit den gleichen Rahmenbedingungen auch der Geschmack reproduzieren lässt.

Für den nächsten Ansatz werd ich mich die nächsten Tage mal auf die Suche nach interessanten neuen Metrezepten machen. Diesmal werde ich in den zwei Ballons zwei verschiedene Sorten gleichzeitig ansetzen. Vielleicht einen mit Frucht und einen mit Gewürzen? Mal sehen…

Nur für einen Met-Namen muss ich mich bald mal entscheiden, damit ich Etiketten auf die Flaschen machen kann. Momentan tendiere ich zu Suttung oder Suttungr („Suttung ist ein Riese, dem Odin den Dichtermet geraubt haben soll.“, mehr hier oder hier). Auch die mögliche Herkunft, von „suþþungr„, d.h. „vom Trank beschwert“ (hier, wobei ich das sonst nirgends bestätigen konnte) finde ich lustig und passend. Mal sehen ob mir noch was anderes einfällt bis ich die Etiketten male.

Aktueller Met Status

Gerade eben habe ich acht 0,5l Bügelflaschen bestellt um Met Nr. 2 abfüllen zu können. Mal sehen ob es wirklich funktioniert, dass die Post ein Paket voll mit Glasflaschen ohne Bruch bei mir abliefert :-).

Der Met dürfte schon fertig sein, das Ploppen hat fast ganz aufgehört. Jetzt lass ich ihn noch ein paar Tage ruhen (bin ja am Wochenende eh beim Schmiedekurs) und werde ihn dann nächste Woche von der Hefe befreien. Diesmal lass ich ihn dann ein oder zwei Wochen stehen, zieh ihn dann vom Bodensatz ab und füll ihn in die Flaschen. Hoffentlich kann ich so das Schimmeln verhindern.

Schimmel

Gestern ist es passiert: Bine hat Schimmel im Met entdeckt. Lauter lustige grüne Flocken schwammen in der Flasche rum. Da der Patient leider nicht mehr zu retten war, hab ich ihn entsorgen müssen :(.

Jetzt werd ich für den nächsten Ansatz (der im Bad lustig vor sich hin ploppt) kleine Flaschen kaufen und ihn möglichst früh abfüllen. Das ist wohl sicherer, da dann keine Luft mehr rankommt und somit auch die Schimmelsporen draußen bleiben müssen

Aller Anfang ist schwer, aber ich werd jetzt deswegen nicht aufgeben. Letzten Samstag hab ich mir schon ein zweites Gärfass gekauft, beim nächsten Mal werd ich also zwei verschiedene Sorten ansetzen. Ich bin schon dabei mir Rezepte rauszusuchen…